{"id":16901,"date":"2024-08-20T08:00:05","date_gmt":"2024-08-20T06:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alperia.eu\/?p=16901"},"modified":"2025-03-10T12:19:12","modified_gmt":"2025-03-10T11:19:12","slug":"hotel-masatsch-wo-arbeit-fuer-inklusion-steht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/wo-arbeit-fuer-inklusion-steht\/","title":{"rendered":"Hotel Masatsch \u2013 Wo Arbeit f\u00fcr Inklusion steht"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"16901\" class=\"elementor elementor-16901 elementor-16897\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1bccfaa e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"1bccfaa\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f3c59a3 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f3c59a3\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Das Hotel Masatsch ist ein Ort, an dem die Arbeit zum Ausdruck einer Gemeinschaft wird, an dem die sozialen Auswirkungen \u00fcber den rein wirtschaftlichen stehen. Es ist selten, aber wenn so etwas passiert, dann profitieren alle davon. Es ist kein Zufall, dass das Hotel Masatsch, eine Unterkunft der Lebenshilfe onlus in Oberplanitzing in der Gemeinde Kaltern, zu einem Bezugspunkt nicht nur f\u00fcr die Abschaffung architektonischer Barrieren, sondern auch f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Behinderung geworden ist. Diese Realit\u00e4t unterst\u00fctzen auch wir von Alperia, in der \u00dcberzeugung, dass Arbeit ein wesentliches Mittel f\u00fcr Eingliederung, Autonomie und soziale Integration ist.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0bfa27c e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"0bfa27c\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f6160db elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"f6160db\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-edb0afc elementor-widget elementor-widget-video\" data-id=\"edb0afc\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;youtube_url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/youtu.be\\\/MmU3E8DAU-Q?si=JBxilhuSxOdVcyAz&quot;,&quot;video_type&quot;:&quot;youtube&quot;,&quot;controls&quot;:&quot;yes&quot;}\" data-widget_type=\"video.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-wrapper elementor-open-inline\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-video\"><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a48557b e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"a48557b\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4ad9bf0 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"4ad9bf0\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-10cb1f90 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"10cb1f90\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-302202d5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"302202d5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Das Hotel Masatsch<\/strong><\/p><p>Im Hotel Masatsch ist alles auf Barrierefreiheit und Inklusion ausgerichtet. Das Hallenschwimmbad, die meisten Zimmer und B\u00e4der sowie alle \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Bereiche sind rollstuhlgerecht gebaut. Die B\u00e4der verf\u00fcgen \u00fcber h\u00f6henverstellbare Waschbecken, die Menschen mit\u00a0Rollstuhl\u00a0erm\u00f6glichen, m\u00fchelos ans\u00a0Waschbecken\u00a0zu kommen, und sind mit Kippspiegeln und begehbaren Duschen ausgestattet. Dar\u00fcber hinaus bietet das Hotel eine gro\u00dfe Auswahl an mobilen Hilfsmitteln und flexiblem Zubeh\u00f6r f\u00fcr das Badezimmer und stellt schwerbehinderten Menschen drei Pflegebetten und Patientenlifter zur Verf\u00fcgung.<\/p><p>Die eigentliche Besonderheit ist aber das Personal: 40 % des Teams, das das Hotel betreibt, besteht aus jungen Menschen mit k\u00f6rperlichen, kognitiven oder psychischen Behinderungen oder mit einer Vergangenheit, die von Sucht und Problemen verschiedenster Art gepr\u00e4gt ist. Sie sehen in der Arbeit eine Chance zur sozialen Eingliederung, zur Unabh\u00e4ngigkeit und zur Selbstverwirklichung. \u201eDas sind Werte, die viele von uns vergessen haben\u201c, so Kurt Klotz, einer der p\u00e4dagogischen Mitarbeiter des Hotels, \u201eund was mich an diesen jungen Menschen am meisten erstaunt, ist, dass sie jeden Morgen mit einem L\u00e4cheln ankommen. Sie erleben die Arbeit als ein Geschenk. Wie viele von uns k\u00f6nnen sagen, dass sie das auch tun?\u201c<\/p><p><strong>Die Kultur der Fehler<\/strong><\/p><p>Die Herausforderungen sind nat\u00fcrlich Teil des Alltags: Lernen, mit dem Stress umzugehen, der durch den Kontakt mit den G\u00e4sten entsteht, vertrauensvolle Beziehungen zum eigenen Team aufbauen, neue Verantwortlichkeiten \u00fcbernehmen, lernen, taktvoll, aber gleichzeitig sorgf\u00e4ltig zu kommunizieren, sind nur einige der F\u00e4higkeiten, die die Mitarbeitenden des Hotels Masatsch besitzen und immer wieder trainieren m\u00fcssen. \u201eWichtig ist,\u201c, gibt Klotz zu, \u201edie F\u00e4higkeit zu haben, die Eigenschaften der einzelnen Personen einzusch\u00e4tzen, um die Aufgaben zu identifizieren, die dem eigenen Potenzial am ehesten entsprechen, und \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Druck zu vermeiden. Dies bedeutet jedoch nicht, einfach Grenzen zu setzen, sondern alle Mitarbeitenden auf dem Weg der beruflichen und pers\u00f6nlichen Weiterentwicklung zu begleiten.\u201c<\/p><p>Wie l\u00e4sst sich dies erreichen? Indem man den Grundstein f\u00fcr eine neue Fehlerkultur legt. \u201eDie Menschen haben oft Angst, Fehler zu machen, und vermeiden es deshalb, sich auf Aufgaben einzulassen, mit denen sie nicht vertraut sind. Aber dieser Ansatz ist falsch, denn er schr\u00e4nkt die M\u00f6glichkeiten ein. Bei diesen jungen Menschen setzen wir stattdessen auf eine Dynamik des gegenseitigen, offenen und transparenten Feedbacks, die jeden dazu anspornt, sein Bestes zu geben, ohne Angst vor einer negativen Beurteilung, sondern mit dem Wunsch, sich immer zu verbessern\u201c, erkl\u00e4rt Klotz.<\/p><p><strong>Die Unterst\u00fctzung von Alperia <\/strong><\/p><p>In diesem Zusammenhang ist die Unterst\u00fctzung von au\u00dfen von grundlegender Bedeutung: \u201eZu wissen, dass wir von einer Unternehmensrealit\u00e4t wie Alperia unterst\u00fctzt werden, macht den Unterschied, nicht nur konkret, sondern auch auf ethischer und spiritueller Ebene: Die jungen Leute, die im Hotel, aber auch in der Bar und im Restaurant arbeiten, wissen, dass sie auf ein Netzwerk z\u00e4hlen k\u00f6nnen, das an ihr Potenzial glaubt. Sie f\u00fchlen sich als Teil einer Gemeinschaft, die ihre Einzigartigkeit aufwerten will und in ein Projekt echter Integration investiert, das \u00fcber blo\u00dfe Solidarit\u00e4t hinausgeht. Und das ist der gr\u00f6\u00dfte Ansporn, den sie erhalten k\u00f6nnen.\u201c<\/p><p>Und das ist auch die Motivation, die uns bei Alperia dazu gebracht hat, uns f\u00fcr das Projekt nicht nur mit einer einfachen Spende einzusetzen, sondern durch unsere tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung, die es einer Gemeinschaft von jungen Menschen mit Behinderung erm\u00f6glicht, sich als integraler Bestandteil der Gesellschaft zu f\u00fchlen. Wir glauben, dass auch dies Nachhaltigkeit ist. Im Einklang mit den nachhaltigen Entwicklungszielen der UN-Agenda 2030 wollen wir unser Bestes tun, um unsere Gesellschaften inklusiv zu gestalten und sicherzustellen, dass nicht nur \u201eniemand zur\u00fcckgelassen wird\u201c, sondern genau diejenigen erreicht und einbezogen werden, die scheinbar hinterherhinken.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hotel Masatsch ist ein Ort, an dem die Arbeit zum Ausdruck einer Gemeinschaft wird, an dem die sozialen Auswirkungen \u00fcber den rein wirtschaftlichen stehen. Es ist selten, aber wenn so etwas passiert, dann profitieren alle davon. 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