{"id":22141,"date":"2024-11-19T11:19:12","date_gmt":"2024-11-19T10:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alperia.eu\/?p=22141"},"modified":"2025-07-18T09:39:18","modified_gmt":"2025-07-18T07:39:18","slug":"der-weg-zur-energiewende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/der-weg-zur-energiewende\/","title":{"rendered":"Der Weg zur Energiewende"},"content":{"rendered":"<p>Die Energiewende ist l\u00e4ngst keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit \u2013 aus \u00f6kologischer, rechtlicher, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive. Angesichts des kritischen Zustands unseres Planeten und der von Italien und der EU festgelegten Klimaziele f\u00fchrt kein Weg an der Dekarbonisierung vorbei. Dabei geht es um mehr als den Schutz der Umwelt, n\u00e4mlich auch darum, Wohlstand und Gesundheit zu wahren, Ressourcenknappheit entgegenzuwirken und soziale Ungleichheiten zu beseitigen.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen von Kunden und Finanzinstituten bedeutet die Energiewende f\u00fcr Unternehmen nicht nur, schrittweise den Wandel von fossilen zu erneuerbaren Energiequellen zu vollziehen, sondern auch, die eigene Energieeffizienz zu steigern. Au\u00dferdem stellt die Energiewende eine Chance dar, innovativer und wettbewerbsf\u00e4higer zu werden und einen Beitrag zur globalen Nachhaltigkeit zu leisten.<\/p>\n<p><iframe title=\"Alperia e il cammino della transizione energetica\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/j6EkDXUfZk0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Warum die Energiewende nicht mehr warten kann<\/strong><\/p>\n<p>Das menschliche Handeln und insbesondere die Emission von Treibhausgasen durch Energieproduktion und -nutzung ist der Haupttreiber des Klimawandels. Um die Erderw\u00e4rmung gem\u00e4\u00df dem Pariser Abkommen auf deutlich unter 2 \u00b0C zu begrenzen, ist eine drastische Reduktion der CO\u2082-Emissionen erforderlich.<\/p>\n<p>Unternehmen sind besonders gefordert, da sie zu den gr\u00f6\u00dften Energieverbrauchern z\u00e4hlen. Es gilt, auf erneuerbare Energien umzusteigen und energieeffiziente L\u00f6sungen zu implementieren. Das kommt nicht nur dem Klima, sondern auch der Wettbewerbsf\u00e4higkeit zugute. Dieser Paradigmenwechsel erfordert spezialisierte Fachkenntnisse, neue Technologien und Prozesse. \u201eMit Alperia Green Future begleiten wir Unternehmen auf dem gesamten Weg: Wir unterst\u00fctzen sie bei der integrierten ESG-Strategie (Environmental, Social and Governance), von einer ersten Bewertung ihres CO\u2082-Fu\u00dfabdrucks, \u00fcber die Entwicklung einer Klimastrategie bis hin zur Umsetzung eines Dekarbonisierungsplans mit spezifischen Ma\u00dfnahmen und schlie\u00dflich der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Ilenia Strambaci, Decarbonization Business Developer der Alperia Gruppe<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Die 4 S\u00e4ulen der Energiewende<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6kologische Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, gemeinsame Nutzung von Einsparungen und K\u00fcnstliche Intelligenz: Auf diesen vier S\u00e4ulen baut der Weg zur Energiewende von Alperia Green Future auf.<\/p>\n<p>Dreh- und Angelpunkt ist die <strong>\u00f6kologische Nachhaltigkeit<\/strong>. \u201eWir helfen Unternehmen, ihre Emissionen zu berechnen und zu reduzieren und unterst\u00fctzen sie bei der Entwicklung einer Klimastrategie, die auf die Erreichung der Klimaneutralit\u00e4t abzielt\u201c, erkl\u00e4rt Strambaci. Auf diesen ersten und grundlegenden Schritt folgt die Identifizierung und Umsetzung <strong>energieeffizienter Ma\u00dfnahmen<\/strong>. \u201eWir haben \u00fcber 2 Millionen \u201aWei\u00dfe Zertifikate\u2018 oder \u201aEnergieeffizienztitel\u2018 dokumentiert und gemeldet\u201c, merkt die Expertin an. \u201eDabei handelt es sich um ein Anreizsystem, das es Betrieben erm\u00f6glicht, neben den eigentlichen Energieeinsparungen auch einen zus\u00e4tzlichen wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen. Jedes Zertifikat hat einen Wert von etwa 250 Euro: Je mehr Energie gespart wird, desto h\u00f6her ist die Anzahl der an das Unternehmen vergebenen Wei\u00dfen Zertifikate.\u201c<\/p>\n<p>Genauso wichtig ist die M\u00f6glichkeit, <strong>die erzielten Einsparungen zu teilen<\/strong>. Als ESCo (Energy Service Company) bietet Alperia Unternehmen an, in die Entwicklung von Energieeffizienzma\u00dfnahmen sowie die Eigenproduktion erneuerbarer Energien zu investieren und den wirtschaftlichen Nutzen oder die erzielten Einsparungen mit ihnen zu teilen. Dies ist besonders wichtig f\u00fcr Unternehmen, die nicht \u00fcber ausreichende Ressourcen f\u00fcr gro\u00dfe Investitionen verf\u00fcgen, erkl\u00e4rt Strambaci: \u201eDer Umstieg auf erneuerbare Energien oder die Einf\u00fchrung effizienterer Technologien erfordert erhebliche Investitionen, die einige Unternehmen alleine nicht stemmen k\u00f6nnen. Dieses Modell, genannt EPC oder Energy Performance Contract, erm\u00f6glicht es, die Klimastrategie konkret umzusetzen und Unternehmen, die diesen Wandel angehen m\u00f6chten, genauso konkret zu unterst\u00fctzen.\u201c Alperia wendet dieses Modell nicht nur bei Standardtechnologien, sondern auch bei innovativen L\u00f6sungen wie hocheffizienten W\u00e4rmepumpen an.<\/p>\n<p>Ein Schl\u00fcsselbereich ist schlie\u00dflich der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI). Alperia hat ein Ingenieurteam, das intelligente KI-L\u00f6sungen namens \u201eSybil\u201c entwickelt, um Energieprozesse zu optimieren. Die L\u00f6sungen sind vielerorts anwendbar: in Industrieanlagen und Wohngeb\u00e4uden, in B\u00fcros, Hotels, Einkaufszentren, Flugh\u00e4fen, Krankenh\u00e4usern und anderen Geb\u00e4udetypen. \u201eEine der interessantesten Anwendungen wurde f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/kuenstliche-intelligenz-und-intelligente-klimatisierung-am-flughafen-von-venedig\/?culture=de-DE\">Flughafen Marco Polo in Verona<\/a> entwickelt, den ersten in Italien, der KI zur Verbesserung der Energieeffizienz der Klimaanlagen einsetzt, ohne den hohen Komfortstandard f\u00fcr die Passagiere zu beeintr\u00e4chtigen\u201c, berichtet Strambaci. \u201eF\u00fcr die Stahlgruppe <a href=\"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/beltrame-und-alperia-gemeinsam-auf-dem-weg-zur-dekarbonisierung\/?culture=de-DE\">AFV Beltrame Group<\/a> haben wir hingegen ein fortschrittliches Steuerungssystem zur Optimierung der Walzprozesse eingerichtet, das Teil eines viel gr\u00f6\u00dferen Projekts ist, bei dem wir auch zahlreiche Dekarbonisierungsprojekte mitfinanziert haben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Richtung Nachhaltigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Was aber passiert hinter den Kulissen? Am Anfang steht eine <strong>Analyse der Treibhausgasemissionen und ihrer Auswirkungen<\/strong>. Dazu werden die Emissionen in drei Kategorien unterteilt: direkte Emissionen des Unternehmens (Scope 1), indirekte Emissionen aus zugekaufter und vom Unternehmen verbrauchter Energie (Scope 2) und Emissionen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette, auf die das Unternehmen keinen direkten Einfluss hat (Scope 3).<\/p>\n<p>Basierend auf dieser Analyse werden Reduktionsziele festgelegt und eine <strong>Klimastrategie<\/strong> mit potenziellen Hebeln zur Dekarbonisierung entwickelt: Emissionen werden berechnet, Kosteneinsparungen und notwendige Investitionen ermittelt und schlie\u00dflich eine Roadmap der Ma\u00dfnahmen festgelegt. Diese Phase sieht eine Szenarioanalyse vor, dank der Risiken, Markttrends, technologische Innovationen, regulatorische Entwicklungen und m\u00f6gliche Chancen ausfindig gemacht werden k\u00f6nnen. Danach werden Ma\u00dfnahmen im Rahmen des EPC-Modells implementiert und neue L\u00f6sungen mit Alperia Sybil Industrial entwickelt. Algorithmen mit K\u00fcnstlicher Intelligenz und Prognosemodelle werden eingesetzt, um den Betrieb komplexer, nicht standardisierter Prozesse automatisch zu optimieren. Und schlie\u00dflich geht es an die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts, der die Stakeholder \u00fcber die ergriffenen Ma\u00dfnahmen, die erreichten Ziele und die ausgemachten Verbesserungsma\u00dfnahmen informiert. Gem\u00e4\u00df der neuen EU-Richtlinie zum Corporate Sustainability Reporting werden immer mehr Unternehmen eine ESG-Berichterstattung vorlegen m\u00fcssen, um die Qualit\u00e4t, Koh\u00e4renz und Vergleichbarkeit der Informationen \u00fcber die betriebliche Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern. Ein Prozess, bei dem Alperia Green Future den Unternehmen mit <strong>strategischer Beratung und technischem Know-how<\/strong> zur Seite steht.<\/p>\n<p>\u201eDer Prozess mag komplex erscheinen, und oft ist die erste H\u00fcrde, die es zu \u00fcberwinden gilt, eine kulturelle. Aber je mehr Jahre vergehen, desto gr\u00f6\u00dfer wird das Bewusstsein, auch bei den Unternehmen. Der wahre Wendepunkt besteht darin, diesen tiefgreifenden Wandel als Chance zu sehen, von der sowohl die Unternehmen als auch die Gemeinschaften und Territorien profitieren werden \u2013 heute und in der nahen Zukunft\u201c, betont Strambaci.<\/p>\n<p><strong>Kompetenzen als Schl\u00fcssel zum Erfolg<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEntscheidend ist, auf ein Team mit hohen technischen Kompetenzen z\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Ich selbst habe einen Studienabschluss in Energietechnik, aber das Team besteht aus weiteren 33 Ingenieuren mit verschiedenen Spezialisierungen (Luft- und Raumfahrt, Umwelt- und Raumplanung, industrielle Automatisierung, Chemie\u00a0, Systemtechnik, Elektronik, Energietechnik, Informatik, Informatik und Automatisierung, Mechatronik, Telekommunikation) sowie aus 7 promovierten Fachleuten mit Ausbildungen in den Bereichen Energie, Automatisierung, Informatik und angewandte Mathematik, und 6 Experten f\u00fcr Energiemanagement. Au\u00dferdem holen wir uns laufend Expertise dazu, die f\u00fcr Themen rund um ESG notwendig ist\u201c, erkl\u00e4rt Strambaci. Sie betont: \u201eEin interdisziplin\u00e4res Team und ein breites Spektrum an Kompetenzen erm\u00f6glichen einen umfassenden Ansatz f\u00fcr die Nachhaltigkeitsberichterstattung und f\u00f6rdern Transparenz und Verantwortung.\u201c<\/p>\n<p>Alperia ist bestrebt, Kompetenzen anzuziehen und weiterzuentwickeln. \u201eIch zum Beispiel bin w\u00e4hrend ich noch an meiner Abschlussarbeit geschrieben habe, im Rahmen eines Praktikums ins Unternehmen gekommen und seitdem geblieben\u201c, erz\u00e4hlt Ilenia Strambaci. \u201eIch habe eine gro\u00dfe Leidenschaft f\u00fcr die Branche entwickelt und mich sofort Teil einer gr\u00f6\u00dferen Mission gef\u00fchlt: etwas Positives auf diesem Planeten zu bewirken. Meine Arbeit gibt mir die M\u00f6glichkeit, das, was ich auf individueller Ebene tue, zu verst\u00e4rken und zu einer nachhaltigen Entwicklung der Umwelt und der Gesellschaft beizutragen.\u201c Abschlie\u00dfend meint Strambaci: \u201eWer bei Alperia Green Future arbeitet, hilft anderen Unternehmen und damit auch anderen Menschen dabei, nachhaltiger zu werden \u2013 und das wirkt sich enorm auf die Motivation aus.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Energiewende ist l\u00e4ngst keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit \u2013 aus \u00f6kologischer, rechtlicher, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive. Angesichts des kritischen Zustands unseres Planeten und der von Italien und der EU festgelegten Klimaziele f\u00fchrt kein Weg an der Dekarbonisierung vorbei. 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