{"id":23443,"date":"2024-12-18T15:18:06","date_gmt":"2024-12-18T14:18:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alperia.eu\/?p=23443"},"modified":"2024-12-18T15:17:54","modified_gmt":"2024-12-18T14:17:54","slug":"alperia-und-unibz-fuer-die-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/alperia-e-unibz-insieme-per-la-sostenibilita\/","title":{"rendered":"Alperia und unibz, gemeinsam f\u00fcr die Nachhaltigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Wirtschaft und Forschung, Unternehmen und Universit\u00e4t: Auf der Baustelle f\u00fcr eine nachhaltigere Zukunft braucht es Br\u00fccken zwischen diesen unterschiedlichen und doch so au\u00dfergew\u00f6hnlich \u00e4hnlichen Welten. Aus dieser Vision ist die Zusammenarbeit zwischen <strong>Alperia und der Freien Universit\u00e4t Bozen<\/strong> erwachsen, eine langj\u00e4hrige Partnerschaft, die neue Chancen mit greifbaren Auswirkungen auf die Region und die Menschen hier geschaffen hat.<\/p>\n<p><strong>In den H\u00f6rs\u00e4len der Universit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Bereits 2016 hat Alperia einen <strong>Lehrstuhl im Energiebereich<\/strong> an der Freien Universit\u00e4t Bozen finanziert. Ziel war es, die Forschung zur Energieproduktion aus Wasserkraft zu optimieren. Der Fokus lag auf der Anpassung eines hydrologischen Modells zur kurzfristigen Vorhersage von Wasserfl\u00fcssen sowie der Sedimentation in Stauanlagen. Im Rahmen dieser Kooperation konnten Studierende ihre Abschlussarbeiten zum Thema Wasserkraft in Zusammenarbeit mit der Abteilung Engineering &amp; Consulting von Alperia verfassen und dabei von einem praxisnahen Zugang profitieren.<\/p>\n<p>Das Projekt wird nun durch die Besetzung einer <strong>ordentlichen Professur<\/strong> f\u00fcr innovative Wasserstofftechnologien erneuert. \u201eAlperia wird diese Professorenstelle f\u00fcr drei Jahre finanzieren, mit der M\u00f6glichkeit, sie um drei weitere Jahre zu verl\u00e4ngern\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Johanna Vaja, Direktorin Corporate HR &amp; Organisation<\/strong> des Energiedienstleisters. \u201eDer Lehrende in dieser Position wird Teil der Fakult\u00e4t f\u00fcr Ingenieurwissenschaften an der Freien Universit\u00e4t Bozen sein und mit dem <a href=\"https:\/\/www.unibz.it\/de\/home\/research\/competence-centre-economic-ecological-social-sustainability\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kompetenzzentrum f\u00fcr Nachhaltigkeit<\/a> zusammenarbeiten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum f\u00fcr Nachhaltigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Das Kompetenzzentrum unter der Leitung der Freien Universit\u00e4t Bozen (unibz) ist ein multidisziplin\u00e4rer Hub, der sich den globalen und lokalen Herausforderungen der Nachhaltigkeit widmet. Es vereint Expertise und Fachleute aus verschiedenen Bereichen, um die wirtschaftlichen, \u00f6kologischen und sozialen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung zu erforschen. <strong>Kathrin Madl, verantwortlich f\u00fcr CSR Management bei Alperia<\/strong>, ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates: \u201eWir haben das Zentrum mit dem Ziel mitgegr\u00fcndet, lokale Kompetenzen zu b\u00fcndeln und L\u00f6sungen f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten. Wir f\u00fchren innovative Forschungen durch, f\u00f6rdern \u00f6ffentliche und private Partnerschaften neben Bildungsinitiativen f\u00fcr Menschen und Unternehmen, um den Wandel hin zu einem nachhaltigeren S\u00fcdtirol zu beschleunigen.\u201c<\/p>\n<p>Um die Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu f\u00f6rdern, hat die Autonome Provinz Bozen eine eigene Strategie mit f\u00fcnf Priorit\u00e4ten festgelegt: soziale Gerechtigkeit, Klima, Landschaft und Umwelt, Mobilit\u00e4t, Wirtschaft. Bei der effizienten Umsetzung dieser Ziele \u2013 und um Synergien zu b\u00fcndeln \u2013 nimmt der Br\u00fcckenschlag zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen eine Schl\u00fcsselrolle ein. Das Kompetenzzentrum f\u00fcr Nachhaltigkeit unterst\u00fctzt diese Mission durch <strong>Forschungsprojekte und Initiativen f\u00fcr soziale Verantwortung<\/strong>, Netzwerkarbeit, Austausch und Kooperation zwischen allen lokalen Stakeholdern sowie Bildungsprogramme und Bewusstseinsbildung f\u00fcr Studierende, Manager und Finanzinstituten in S\u00fcdtirol.<\/p>\n<p>Das Kompetenzzentrum bet\u00e4tigt sich vordergr\u00fcndig in drei Forschungsfeldern: <strong>\u00f6konomische, \u00f6kologische und soziale Nachhaltigkeit<\/strong>. Der Forschungsbereich Wirtschaft umfasst zwei Fachgebiete: \u201eCorporate\u201c (ESG \u2013 Environmental, Social and Governance \u2013 und Finanzen) und \u201ePolicy\u201c (Wirtschaftspolitik und Verhaltens\u00e4nderungen). Dabei werden sowohl die Auswirkungen von ESG-Kriterien auf Unternehmen als auch die Effekte des gr\u00fcnen Arbeitsmarktes untersucht. Im Bereich der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit besch\u00e4ftigt sich das Zentrum mit den Folgen extremer Umweltereignisse auf \u00d6kosysteme sowie mit innovativen Technologien f\u00fcr Wasserstoff. Im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit hingegen werden alternative Praktiken f\u00fcr solidarische und nachhaltige Lebensstile, einschlie\u00dflich der Entwicklung innovativer Schnittstellen, Designs und nachhaltiger Materialien, erforscht.<\/p>\n<p>Zu den laufenden Forschungsprojekten geh\u00f6ren:\u00a0<strong>\u201eSUSTPLAN\u201c<\/strong> untersucht die wettbewerbs- und finanziellen Vorteile von Nachhaltigkeit f\u00fcr Unternehmen, mit dem Ziel, Wissen \u00fcber betriebliche Nachhaltigkeit zu erweitern und f\u00fcnf lokale Unternehmen bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitspl\u00e4nen zu unterst\u00fctzen.\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.unibz.it\/assets\/News\/Images\/sustainability\/Decarbonizzazione_Governance_e_Sostenibilita_Top_100_Report_2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDekarbonisierung, Governance und Nachhaltigkeit: Die S\u00fcdtiroler Top 100\u201c<\/a><\/strong> bietet einen neuen Ansatz zur Bewertung der Leistung von Unternehmen auf Basis von \u00f6ffentlichen Daten zur Nachhaltigkeit.\u00a0<strong>\u201eFIEMS\u201c <\/strong>konzentriert sich auf die F\u00f6rderung der nachhaltigen Entwicklung im Fleimstal.<\/p>\n<p><strong>\u201e<\/strong>Im Rahmen der <strong>Third Mission <\/strong>organisiert das Kompetenzzentrum verschiedene Konferenzen und \u00f6ffentliche Initiativen, wie etwa Climbing For Climate\u201c, erkl\u00e4rt Madl. \u201eW\u00e4hrend dieser Veranstaltung haben die Teilnehmenden<em> nach mehreren Expertenvortr\u00e4gen<\/em> die Wasserkraftwerke besucht, um die direkte Verbindung zwischen Wasser und Klimawandel sowie dessen Auswirkungen auf die Umwelt zu untersuchen.\u201c Sie betont: \u201eF\u00fcr uns ist diese Kooperation mit der unibz sehr wichtig, sowohl um neue Technologien zu erforschen als auch um die Forschung in unseren T\u00e4tigkeitsbereichen zu erweitern und konkret zur nachhaltigen Entwicklung unseres Territoriums beizutragen.\u201c<\/p>\n<p><strong>An der Seite der Universit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Neben der Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum f\u00fcr Nachhaltigkeit und der Finanzierung der neuen Professur bietet Alperia Studierenden der Freien Universit\u00e4t Bozen zwei Mal im Jahr die M\u00f6glichkeit, die Anlagen der Unternehmensgruppe zu besichtigen. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt Alperia Trading Absolventen und pr\u00e4miert die <strong>Abschlussarbeit<\/strong> mit dem f\u00fcr die T\u00e4tigkeit der Gruppe relevantesten Inhalt. \u201eAu\u00dferdem w\u00e4hlen wir die besten Studierenden f\u00fcr ein Praktikumsprogramm bei uns aus \u2013 ein Programm, das in vielen F\u00e4llen in einem unbefristeten Arbeitsvertrag m\u00fcndet\u201c, berichtet Johanna Vaja. \u201eDasselbe setzen unsere Tochtergesellschaft Hydrodata mit dem <strong>Politecnico di Torino<\/strong> und Alperia Green Future mit der <strong>Universit\u00e4t Padua<\/strong> um.\u201c<\/p>\n<p><strong>Alperia Greenpower<\/strong> arbeitet zudem mit der Freien Universit\u00e4t Bozen am Projekt \u201eSediment Management in Hydropower Reservoirs: A Comprehensive Approach (SMAHR)\u201c, das sich mit dem Sedimentmanagement befasst.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich, immer im Sinne der Vision, st\u00e4rkere Synergien zwischen Unternehmen und Wissenschaft zu schaffen, ist Alperia in Zusammenarbeit mit dem <strong>Politecnico di Milano<\/strong> Teil der <strong>Zero Carbon Policy Agenda<\/strong>. Dieses Programm analysiert die Emissionsl\u00fccken Italiens und bietet konkrete Handlungsempfehlungen zur Dekarbonisierung. Ein Projekt, an dem Alperia durch Anna Carassai, Energy Managerin der Unternehmensgruppe, beteiligt ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft und Forschung, Unternehmen und Universit\u00e4t: Auf der Baustelle f\u00fcr eine nachhaltigere Zukunft braucht es Br\u00fccken zwischen diesen unterschiedlichen und doch so au\u00dfergew\u00f6hnlich \u00e4hnlichen Welten. 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