{"id":30453,"date":"2025-07-04T11:53:29","date_gmt":"2025-07-04T09:53:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alperia.eu\/?p=30453"},"modified":"2025-07-28T15:08:17","modified_gmt":"2025-07-28T13:08:17","slug":"fledermauskolonie-im-wasserkraftwerk-toell-alperia-setzt-ueberwachung-und-schutz-einer-der-groessten-kolonien-suedtirols-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/fledermauskolonie-im-wasserkraftwerk-toell-alperia-setzt-ueberwachung-und-schutz-einer-der-groessten-kolonien-suedtirols-fort\/","title":{"rendered":"Fledermauskolonie im Wasserkraftwerk T\u00f6ll: Alperia setzt \u00dcberwachung und Schutz einer der gr\u00f6\u00dften Kolonien S\u00fcdtirols fort"},"content":{"rendered":"<p>Alperia setzt die \u00dcberwachung der im Sommer 2024 entdeckten Fledermauskolonie im Wasserkraftwerk\u202fT\u00f6ll \u2013 einer von 35 Anlagen in S\u00fcdtirol \u2013 fort. Ein Jahr nach der Erstentdeckung best\u00e4tigen Daten, die gemeinsam mit der Biologin Eva Ladurner, Mitarbeiterin des Naturkundemuseums S\u00fcdtirol, und Forschenden der EURAC erhoben wurden, erneut die \u00f6kologische Relevanz dieser Kolonie: Es handelt sich um <em>Rhinolophus hipposideros<\/em>, die Kleine Hufeisennase, eine der zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften bislang in S\u00fcdtirol bekannten Populationen dieser gesch\u00fctzten Art.<\/p>\n<p>Die \u00dcberwachung ist Teil einer <strong>Zusammenarbeit zwischen dem Amt f\u00fcr Natur der Autonomen Provinz Bozen \u2013 S\u00fcdtirol, dem Naturkundemuseum und dem Forschungszentrum EURAC in Bozen.<\/strong><\/p>\n<p>Bei der ersten \u00dcberpr\u00fcfung vor Ort am 8. Juli 2024 wurden rund 325 Exemplare gez\u00e4hlt. Im Herbst und Winter sanken die Zahlen wie erwartet \u2013 passend zum biologischen Zyklus der Art, die bei Temperaturen unter 10\u202f\u00b0C in Winterruhe geht. In den kalten Monaten verringerte sich die Pr\u00e4senz auf nur wenige Tiere, auch unterst\u00fctzt durch die tempor\u00e4re Unterbrechung der Stromproduktion f\u00fcr planm\u00e4\u00dfige Wartungsarbeiten.<\/p>\n<p>Die Kolonie hat sich in den unterirdischen R\u00e4umen angesiedelt, die direkt mit dem Maschinenraum verbunden sind. Dank der Abw\u00e4rme der Generatoren herrschen dort im Sommer optimale Bedingungen \u2013 ideal als Wochenstube, also als Ort, an dem die Weibchen ihre Jungen zur Welt bringen und betreuen.<\/p>\n<p>Ab Mai 2025 kehrte die Kolonie wie erwartet zur\u00fcck: Bei der \u00dcberpr\u00fcfung am 14. Mai wurden etwa 250 Tiere festgestellt. Am 1. Juli 2025 konnten bei einem n\u00e4chtlichen Einsatz mit Infrarotkameras 330 erwachsene Exemplare sowie 45 Neugeborene identifiziert werden. Dabei wurde ein Eingang entdeckt, den die Flederm\u00e4use zwischen dem angrenzenden Wald und den Innenr\u00e4umen des Kraftwerks nutzen.<\/p>\n<p>Alperia setzt weiterhin konkrete Ma\u00dfnahmen um, um die Koexistenz von Betrieb und Wildtierschutz sicherzustellen: Bestimmte Bereiche des Kraftwerks wurden f\u00fcr Mitarbeitende gesperrt, und Wartungs\u2011 sowie Umbauma\u00dfnahmen \u2013 einschlie\u00dflich der Au\u00dfengestaltung \u2013 wurden zeitlich so gesetzt, dass sie nicht mit sensiblen Phasen der Kolonie kollidieren.<\/p>\n<p>Dieses Engagement entspricht dem Ziel von Alperia, im Einklang mit der Umwelt zu agieren und aktiv zur Erhaltung der lokalen Biodiversit\u00e4t beizutragen. Die stabile Pr\u00e4senz der Flederm\u00e4use der Art <em>Rhinolophus hipposideros<\/em> im Wasserkraftwerk T\u00f6ll ist nicht nur \u00f6kologisch wertvoll, sondern zeigt auch beispielhaft, wie Technologie und Natur im Gleichgewicht koexistieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alperia setzt die \u00dcberwachung der im Sommer 2024 entdeckten Fledermauskolonie im Wasserkraftwerk\u202fT\u00f6ll \u2013 einer von 35 Anlagen in S\u00fcdtirol \u2013 fort. 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