{"id":31507,"date":"2025-07-28T09:39:07","date_gmt":"2025-07-28T07:39:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alperia.eu\/?p=31507"},"modified":"2025-07-28T09:39:07","modified_gmt":"2025-07-28T07:39:07","slug":"mit-voller-energie-fuer-die-bewahrung-der-oekosysteme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/mit-voller-energie-fuer-die-bewahrung-der-oekosysteme\/","title":{"rendered":"Mit voller Energie f\u00fcr die Bewahrung der \u00d6kosysteme"},"content":{"rendered":"<p>Der <em><strong>Welttag des Naturschutzes<\/strong><\/em>, der jedes Jahr am <strong>28. Juli<\/strong> begangen wird, ist ein Anlass, um sich vor Augen zu f\u00fchren, wie bedeutsam der Erhalt der nat\u00fcrlichen Ressourcen und der Biodiversit\u00e4t unseres Planeten ist. Naturschutz ist eine Verantwortung, die uns alle betrifft \u2013 B\u00fcrger, Institutionen und Unternehmen \u2013 und die messbare, systemische und dringliche Ma\u00dfnahmen erfordert.<\/p>\n<p>Laut dem <a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/living-planet-report\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Living Planet Report 2024<\/a> des WWF haben die weltweiten Wirbeltierbest\u00e4nde zwischen 1970 und 2020 um durchschnittlich <strong>73\u202f%<\/strong> abgenommen. Zudem zeigen aktuelle Studien einen drastischen R\u00fcckgang bei Insektenpopulationen \u2013 einer Gruppe, die f\u00fcr das \u00f6kologische Gleichgewicht unverzichtbar ist. Um diesen Trend umzukehren und eine <strong>gesunde, lebenswerte Zukunft<\/strong> f\u00fcr heutige und k\u00fcnftige Generationen zu sichern, f\u00fchrt kein Weg an nachhaltigen Praktiken und konkreten Initiativen vorbei. Genau dieses Engagement verfolgt <strong>Alperia<\/strong> tagt\u00e4glich, mit einem nachhaltigen Entwicklungsmodell, das Umweltschutz und die Erzeugung erneuerbarer Energie vereint.<\/p>\n<h3><strong>Technologie und Biodiversit\u00e4t: Keine unm\u00f6gliche Herausforderung<\/strong><\/h3>\n<p>Die von Alperia betriebenen <strong>Wasserkraftwerke<\/strong> sind ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie industrielle T\u00e4tigkeit im Einklang mit der Natur erfolgen kann. <strong>Wasser<\/strong>, das zentrale Element des Produktionsprozesses, wird nicht verbraucht, sondern nach der Nutzung der Umwelt zur\u00fcckgegeben.<\/p>\n<p>Doch die R\u00fcckf\u00fchrung allein reicht nicht: Um die Auswirkungen auf die Fluss\u00f6kologie zu reduzieren, ergreift Alperia <strong>fortschrittliche <strong>Ausgleichsma\u00dfnahmen<\/strong><\/strong> \u2013 von der sorgf\u00e4ltigen Regelung der <a href=\"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/oekologischer-abfluss-die-fallhoehe-auf-der-toell\/\">Restwassermenge<\/a> \u00fcber den Bau von <strong>Fischtreppen<\/strong> bis hin zur St\u00e4rkung der Fischbest\u00e4nde und zur <strong>Renaturierung<\/strong> von Flie\u00dfgew\u00e4ssern. <a href=\"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/unsere-fluesse-unsere-zukunft\/\">Fl\u00fcsse<\/a> sind ein zentraler Bestandteil der Biodiversit\u00e4t und entscheidend, um das Naturerbe zu erhalten.<\/p>\n<p>Das Bewusstsein, dass Infrastrukturen wie <strong>Staud\u00e4mme und Wehranlagen<\/strong> Wanderbewegungen von Tieren behindern oder das Sedimentgleichgewicht st\u00f6ren k\u00f6nnen, hat Alperia dazu veranlasst, in technische L\u00f6sungen zum Schutz des <strong>\u00f6kologischen Gleichgewichts<\/strong> zu investieren. Der Respekt f\u00fcr die Natur tritt auch in lokalen Initiativen zutage, oft in Zusammenarbeit mit Gemeinden: <strong>Community Investment Projekte werden<\/strong> unter Beteiligung interner und externer Stakeholder umgesetzt und tragen dazu bei, die Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung der <strong>Agenda 2030 der Vereinten Nationen<\/strong> zu erreichen. Hier einige Beispiele.<\/p>\n<h3><strong>Zum Schutz des Uhus<\/strong><\/h3>\n<p>Stromleitungen k\u00f6nnen f\u00fcr V\u00f6gel gef\u00e4hrlich werden. Deshalb haben <strong>Alperia<\/strong> und <strong>Edyna<\/strong> gezielte Projekte gestartet, um besonders riskante <strong>Strommasten zu isolieren<\/strong> \u2013 mit besonderem Augenmerk auf gesch\u00fctzte Arten wie den <strong>Uhu<\/strong>. Diese nachtaktive Greifvogelart ist durch die EU-Richtlinie \u00fcber den Schutz wildlebender Vogelarten gesch\u00fctzt und steht im Mittelpunkt eines Projekts zum <strong>Schutz der Vogelwelt, das <\/strong>in Zusammenarbeit mit dem Amt f\u00fcr Natur der <strong>Autonomen Provinz Bozen durchgef\u00fchrt wird<\/strong>. In der Umgebung von Moritzing <strong>bei Bozen<\/strong> wurden potenziell gef\u00e4hrliche Stromleitungen kartiert und bestimmte Masten isoliert, um die Risiken f\u00fcr den Uhu zu vermeiden. Das Projekt mit einem Volumen von rund <strong>48.000 Euro<\/strong> wurde auch auf das Gebiet \u201e<strong>Firmian<\/strong>\u201c s\u00fcdlich von Bozen ausgeweitet.<\/p>\n<h3><strong>Von Blumenwiesen bis zu Flederm\u00e4usen<\/strong><\/h3>\n<p>Im <strong>Vinschgau<\/strong> wurden in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk \u201e<strong>Bl\u00fchende Landschaft\u201c<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/alperia-promuove-la-biodiversita\/\"><strong>heimische Blumenwiesen<\/strong><\/a> einges\u00e4t. Diese rund 6.000\u202fm\u00b2 gro\u00dfen Fl\u00e4chen bieten eine Vielzahl an Wildpflanzen und best\u00e4ubenden Insekten einen geeigneten Lebensraum. Die Aussaat erfolgt mit Saatgut von Spenderfl\u00e4chen aus der Umgebung, um die Biodiversit\u00e4t zu f\u00f6rdern und das Wachstum lokaler Pflanzen zu unterst\u00fctzen. 2025 soll das Projekt auf Fl\u00e4chen bei Brixen und Bozen erweitert werden.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel f\u00fcr Community Investment ist die <strong><a href=\"https:\/\/www.alperiagroup.eu\/de\/alperia-foerdert-die-wiederaufforstung-des-waldes-luesen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiederaufforstung des Waldes von L\u00fcsen<\/a><\/strong>, der, durch den Sturm Vaia stark gesch\u00e4digt, dank des Einsatzes von Mitarbeitenden von Alperia und in Zusammenarbeit mit Rete Clima, Land S\u00fcdtirol und dem Forstinspektorat Brixen wiederbelebt wurde. Zwanzig Mitarbeitende haben sich freiwillig beteiligt und 300 B\u00e4ume gepflanzt. Die Wiederaufforstung ist besonders in von Naturkatastrophen betroffenen Gebieten wie L\u00fcsen wichtig, da sie die Widerstandsf\u00e4higkeit der W\u00e4lder gegen\u00fcber dem Klimawandel st\u00e4rkt und zur Erhaltung der Artenvielfalt beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die Natur h\u00e4lt immer \u00dcberraschungen parat: Im Wasserkraftwerk T\u00f6ll hat sich eine <strong><a href=\"https:\/\/www.alperiagroup.eu\/de\/alperia-beherbergt-eine-fledermauskolonie-im-wasserkraftwerk-toell\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fledermauskolonie<\/a><\/strong> der Gro\u00dfen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) angesiedelt. Alperia hat die Aktivit\u00e4ten angepasst, um diese s\u00fcdtirolweit nahezu einzigartige Kolonie zu sch\u00fctzen. Mit Unterst\u00fctzung von Eva Ladurner, Biologin am Naturmuseum S\u00fcdtirol und Expertin f\u00fcr diese Flederm\u00e4use, wurde ein Koexistenzmodell entwickelt, das es den Tieren erlaubt, das Geb\u00e4ude zu nutzen \u2013 sie profitieren von der W\u00e4rme aus dem Maschinenraum und der N\u00e4he zum Laubwald \u2013, w\u00e4hrend die technischen Abl\u00e4ufe weiter betrieben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Langfristig denken, nachhaltig handeln<\/strong><\/h3>\n<p>Jede Ma\u00dfnahme \u2013 von der Wiederaufforstung \u00fcber Fischtreppen, dem Management von Stromleitungen bis zur Schaffung von Lebensr\u00e4umen f\u00fcr Wildtiere \u2013 ist Teil einer ganzheitlichen Vision, die sich an den Zielen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 orientiert. Wir sind \u00fcberzeugt, dass es m\u00f6glich ist, Innovation im Energiesektor und Naturschutz zu verbinden \u2013 und so ein Modell zu f\u00f6rdern, in dem Entwicklung tats\u00e4chlich dem Territorium und seinen Ressourcen dient.<strong> Denn nur wenn wir bewahren, was wir haben, k\u00f6nnen wir die Zukunft gestalten, die wir uns w\u00fcnschen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Welttag des Naturschutzes, der jedes Jahr am 28. Juli begangen wird, ist ein Anlass, um sich vor Augen zu f\u00fchren, wie bedeutsam der Erhalt der nat\u00fcrlichen Ressourcen und der Biodiversit\u00e4t unseres Planeten ist. 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