{"id":7479,"date":"2023-01-19T13:00:02","date_gmt":"2023-01-19T12:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alperia.eu\/going-green-il-ruolo-chiave-dellidrogeno\/"},"modified":"2024-12-04T09:32:14","modified_gmt":"2024-12-04T08:32:14","slug":"gruener-werden-die-schluesselrolle-von-wasserstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alperia.eu\/de\/gruener-werden-die-schluesselrolle-von-wasserstoff\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner werden: die Schl\u00fcsselrolle von Wasserstoff"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wasserstoff ist einer der Hauptakteure bei der Energiewende. Aber um zu verstehen, wie Wasserstoff uns helfen kann, unsere CO<sub>2<\/sub>-Reduktionsziele zu erreichen \u2013 das hei\u00dft bis 2030 die Emissionen um mindestens 55 % zu senken \u2013, m\u00fcssen wir ihn besser kennenlernen. Zun\u00e4chst ist es wichtig zu wissen, dass Wasserstoff in der Natur nicht als isoliertes Molek\u00fcl vorkommt, sondern mit Hilfe einer Energiequelle aus anderen Elementen extrahiert werden muss. Die Art des Extraktionsverfahrens bestimmt den Grad der \u00f6kologischen \u201eNachhaltigkeit\u201c von Wasserstoff.<\/strong><\/p>\n<p>Die einzige Herstellungsmethode, die wir als wirklich umweltfreundlich bezeichnen k\u00f6nnen und bei der keine CO<sub>2<\/sub>-Emissionen verursacht werden, ist die <strong>Elektrolyse<\/strong> von Wasser mit Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wasser-, Wind- oder Sonnenkraft. Der bei diesem Prozess gewonnene Wasserstoff wird als \u201e<strong>gr\u00fcner Wasserstoff<\/strong>\u201c bezeichnet. Derzeit ist jedoch der sogenannte \u201e<strong>graue<\/strong>\u201c Wasserstoff am weitesten verbreitet, der so hei\u00dft, weil er aus Erdgas gewonnen wird und somit CO<sub>2<\/sub>-Emissionen verursacht.<\/p>\n<p>Obwohl f\u00fcr die Umwelt der \u201egr\u00fcne\u201c Wasserstoff der ist, gibt es noch viele offene Fragen sowohl auf rechtlicher als auch auf technischer und sicherheitstechnischer Ebene, die seinen Einsatz erschweren. Aus diesem Grund wird immer noch haupts\u00e4chlich grauer Wasserstoff oder eine andere Art von Wasserstoff, wie der \u201e<strong>blaue<\/strong>\u201c Wasserstoff, verwendet. Letzterer kann als Mittelweg zwischen dem einen und dem anderen Modell betrachtet werden. Tats\u00e4chlich handelt es sich um einen Prozess, bei dem Wasserstoff aus Methan gewonnen wird, dessen Emissionen aber gespeichert werden. Sie werden also nicht in die Umwelt freigesetzt, obwohl sie in der Tat Abfall darstellen, der entsorgt werden muss.<\/p>\n<p>Die Herausforderungen f\u00fcr die kommenden Jahre sind zahlreich. Wasserstoff ist eines der entscheidenden Elemente f\u00fcr die Dekarbonisierung, vor allem in bestimmten Sektoren, wie Industriezweige, die mit hohen Temperaturen arbeiten (etwa Stahlwerke oder die Keramikindustrie) oder an den Schwerlastverkehr, f\u00fcr den eine Umstellung auf elektrische Energie ineffizient sein k\u00f6nnte. Der nationale Plan f\u00fcr Aufbau und Resilienz (<a href=\"https:\/\/www.italiadomani.gov.it\/content\/sogei-ng\/it\/it\/Interventi\/investimenti\/ricerca-e-sviluppo-sull-idrogeno.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PNRR<\/a>) investiert in Wasserstoff, ebenso wie der PNIEC (nationaler integrierter Energie- und Klimaplan). Alperia arbeitet bereits in vielen Forschungs- und Innovationsbereichen im Einklang mit der europ\u00e4ischen, nationalen und lokalen Klimastrategie. Die Autonome Provinz Bozen investiert schon seit einiger Zeit in gr\u00fcnen Wasserstoff mit dem Ziel, eine <strong>autarke Versorgungskette<\/strong> <strong>auf lokaler Ebene<\/strong> zu schaffen, von der Produktion \u00fcber die logistische Verteilung bis hin zur Nutzung. In diesem Zusammenhang wurde in Bozen im Rahmen des von der IIT Konsortial-GmbH geleiteten Wasserstoffzentrums H2 S\u00fcdtirol die erste \u00f6ffentliche Wasserstofftankstelle Italiens f\u00fcr Pkw und Busse und eine Anlage zur Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse in Betrieb (seit 2014) genommen. Auf der Grundlage dieser erfolgreichen Erfahrungen von IIT, an dem Alperia eine Beteiligung h\u00e4lt, wird die Infrastruktur in den n\u00e4chsten Jahren auf lokaler Ebene weiter ausgebaut. Alperia beabsichtigt, weiterhin in den Sektor zu investieren und neue Wasserstofftankstellen sowie neue Anlagen zur Herstellung von gr\u00fcnem Wasserstoff zu bauen, die mit dem in seinen Anlagen erzeugten erneuerbaren Strom betrieben werden. Ein ehrgeiziger Weg, der direkt in die Zukunft f\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wasserstoff ist einer der Hauptakteure bei der Energiewende. Aber um zu verstehen, wie Wasserstoff uns helfen kann, unsere CO2-Reduktionsziele zu erreichen \u2013 das hei\u00dft bis 2030 die Emissionen um mindestens 55 % zu senken \u2013, m\u00fcssen wir ihn besser kennenlernen. Zun\u00e4chst ist es wichtig zu wissen, dass Wasserstoff in der Natur nicht als isoliertes Molek\u00fcl vorkommt, sondern mit Hilfe einer Energiequelle aus anderen Elementen extrahiert werden muss. 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