Die Wahl des Energieversorgers bedeutet heute viel mehr als nur die Suche nach dem günstigsten Tarif. Bei der Bewertung eines Strom- oder Gasliefervertrags ist es wichtig, auch die Herkunft der Energie und ihre Auswirkungen auf die Umwelt und die Zukunft zu berücksichtigen. Denn die Entscheidungen, die wir heute treffen, bestimmen, wie nachhaltig unsere Lebensweise morgen sein wird. Schauen wir uns gemeinsam an, wie Sie die beste Wahl treffen können.
Erster Schritt: Ihren Energiebedarf verstehen
Bevor Sie Angebote vergleichen oder einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen, sollten Sie Ihre Verbrauchsgewohnheiten kennen. Nur so können Sie das für Sie am besten geeignete Angebot finden. Hier sind einige nützliche Fragen, die Ihnen dabei helfen können:
- Wo wohne ich?
Ein gut isoliertes Haus verbraucht viel weniger als ein älteres Gebäude. In einer Mietwohnung kann der Verbrauch auch davon abhängen, ob die Heizung und die Warmwasserversorgung zentral oder individuell gesteuert werden. - Wie viele Personen leben in meinem Haushalt?
Mehr Bewohner bedeuten oft einen höheren Verbrauch für Heizung, Küche und Waschküche. Auch die täglichen Gewohnheiten – wie Arbeitszeiten, Freizeit oder Anwesenheit zu Hause – beeinflussen den Verbrauch. - Welche Haushaltsgeräte benutze ich regelmäßig?
Alte Geräte, insbesondere Kühlschränke, Wäschetrockner oder Boiler, verbrauchen viel mehr als moderne, energiesparende Modelle.
Darüber hinaus können Veränderungen im Lebensstil – wie Homeoffice, die Anschaffung eines Elektroautos oder die Installation einer Wärmepumpe – den Energiebedarf erheblich verändern. Die Kenntnis dieser Aspekte ist die Grundlage für eine bewusste und kostengünstige Entscheidung.
Zweiter Schritt: Angebote mit einem Blick aufs Ganze vergleichen
Bei der Bewertung von Strom- und Gastarifen liegt der Fokus oft auf dem Preis. Der günstigste Tarif ist jedoch nicht immer der vorteilhafteste. Eine kluge Entscheidung berücksichtigt auch andere Aspekte, wie zum Beispiel:
- Herkunft der Energie: Bevorzugen Sie Anbieter, die eine 100-prozentige Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind, Wasserkraft oder Biomasse garantieren.
- Transparenz und Klarheit im Vertrag
- Zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen: Viele Anbieter bieten heute Extra-Commodities an, die sich auf Nachhaltigkeit, intelligente Technologien und die Energiewende konzentrieren (Alperia MyHome, Wallbox Alperia MyCharge, Fernwärme).
Dritter Schritt: Warum die Entscheidung für erneuerbare Energien eine gewinnbringende Wahl ist
Die Entscheidung für Anbieter, die Energie aus erneuerbaren Quellen produzieren, bringt sowohl global als auch lokal greifbare Vorteile mit sich:
- Reduzierung der CO2-Emissionen: Jede aus erneuerbaren Quellen erzeugte Kilowattstunde verhindert den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre und trägt so zur Bekämpfung des Klimawandels bei.
- Energieunabhängigkeit: Erneuerbare Energien fördern lokale Ressourcen und verringern die Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe.
- Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung: Die Förderung erneuerbarer Energien bedeutet, das Wachstum eines innovativen Sektors anzukurbeln und neue grüne Arbeitsplätze zu schaffen.
- Luftqualität und Gesundheit: Durch die Reduzierung des Verbrauchs von Kohle und Gas wird die Luftverschmutzung verringert, was sich positiv auf die öffentliche Gesundheit auswirkt.
Die Wahl eines Anbieters, der Energie aus erneuerbaren Quellen anbietet, ist eine verantwortungsbewusste und mittel- bis langfristig vorteilhafte Entscheidung, die zu einer transparenteren und nachhaltigeren Energiezukunft beiträgt.
Auch kleine Entscheidungen können einen Unterschied machen und dazu beitragen, ein gerechteres und umweltfreundlicheres Energiesystem aufzubauen – für Menschen, Unternehmen und den Planeten.














