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giustizia climatica
08.11.2023
- -1 min

Cop28: Der lange Marsch der Klimagerechtigkeit und das Vorbild von Alperia

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Der Klimawandel ist nicht für alle gleich. Für einige Länder stellt die Klimabedrohung ein Todesurteil dar. Doch oft sind die am stärksten betroffenen Staaten diejenigen, die am wenigsten für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Daher ist Klimagerechtigkeit ein wesentliches Instrument, um die Perspektiven neu auszuloten und mehr Resilienz aufzubauen. Dies ist eines der Themen, die auf der 28. Klimakonferenz der Vereinten Nationen, allgemein als COP28 bezeichnet, behandelt werden.

Der Gipfel, der vom 30. November bis 12. Dezember 2023 in Dubai stattfindet, wird Regierungen, junge Menschen, Unternehmen und Investoren, die Zivilgesellschaft und Gemeinden zusammenbringen, um darüber zu diskutieren, wie die Erwärmung auf + 1,5 °C begrenzt werden kann. Auch Alperia wird dabei sein und mit anderen Unternehmen an den Leadership-Interviews teilnehmen, die während der COP28 stattfinden werden. Alperia, das als vorbildliches Beispiel nachhaltigen Unternehmertums gilt, wird seine Klimastrategie und seine Maßnahmen zur Erreichung von Net Zero bis 2040 vorstellen.

Klimagerechtigkeit

Auf dem schwierigen Weg zur Bewältigung der Klimakrise spielt Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle. Die wachsende Klimaungerechtigkeit schürt weiterhin Spaltungen und lähmt die Umsetzung globaler Maßnahmen. Aus diesem Grund sorgte die Entscheidung der UN-Generalversammlung, die von Vanuatu, einer kleinen, von der Klimakrise besonders betroffenen Pazifikinsel, eingebrachte Resolution einstimmig anzunehmen, für Aufsehen. In der Resolution, die unter anderem von Italien unterstützt wurde, wird der internationale Gerichtshof aufgefordert, ein Gutachten über die Verpflichtungen der Staaten in Bezug auf den Klimawandel zu erstellen.

„Die Gutachten des Gerichtshofs, der das wichtigste Rechtsorgan der Vereinten Nationen ist, sind von enormer Bedeutung und können die internationale Rechtsordnung nachhaltig beeinflussen“, so der UN-Generalsekretär Antonio Guterres. „Klimagerechtigkeit ist sowohl ein moralisches Gebot als auch eine Voraussetzung für wirksame globale Klimaschutzmaßnahmen“ fügte er hinzu.

Bei der verabschiedeten Resolution handelt es sich in jeder Hinsicht um eine historische Maßnahme, die den Klimaschutz als Pflichtaufgabe rechtlich konkretisieren könnte. Das Gutachten könnte zum Beispiel in Gerichtsverfahren zitiert werden, in denen Hersteller von fossilen Brennstoffen für die Verursachung des Klimawandels verantwortlich gemacht werden. Und es könnte die Aktion derjenigen, die sich für ein gesünderes Klima für alle einsetzen, weiter unterstützen.

Staaten vor Gericht

In den letzten Wochen haben sechs junge Portugiesen 32 Länder vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Nichteinhaltung der Klimavorschriften verklagt. Es ist die bisher größte Klimaklage, und wenn die Jugendlichen gewinnen, werden die Staaten rechtlich verpflichtet sein, mehr Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Es war ausgerechnet ein extremes Klimaereignis, nämlich die verheerenden Brände in Portugal im Jahr 2017, die 115 Todesopfer und Schäden in Höhe von 1 Milliarde Euro verursachten, das diese jungen Leute zum Handeln veranlasste. Vor ihnen hatte schon eine Gruppe niederländischer Aktivisten der Umweltorganisation „Urgenda Foundation“ den ersten Prozess gegen ihren Staat wegen Untätigkeit in Sachen Klimawandel gewonnen. Und auch in Italien gab es die erste Klimaklage gegen den italienischen Staat, die von 203 Klägern, 24 Verbänden und 17 Minderjährigen unterzeichnet wurde. Leider gibt es aber in Italien noch immer kein Rahmengesetz zum Klima.

Cop28 und der Beitrag von Alperia

Cop28 ist ein wichtiger Anlass, der mit Spannung erwartet wird, um neue Lösungen zu bewerten und den Klimaschutz zu beschleunigen. Die WHO schätzt, dass jedes Jahr weltweit mehr als 13 Millionen Todesfälle auf vermeidbare Umweltursachen zurückzuführen sind. Wir brauchen daher konkrete Verpflichtungen und transformative Lösungen, um das Energiesystem zu dekarbonisieren und erneuerbare Energien zu stärken, Ungleichheiten zu verringern und echte Klimagerechtigkeit zu fördern, auch durch die Reform der internationalen finanziellen Architektur.

In diesem Zusammenhang wird Alperia seine Erfahrungen einbringen und erläutern, wie es eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Pariser Klimaziele und des Südtiroler Klimaplans 2040 spielt, mit einem starken Engagement für ESG. Alperia hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, die Emissionen bis 2027 um 46 % und bis 2031 um 70 % mit gleichzeitiger Kompensation der nicht vermeidbaren Emissionen zu reduzieren und bis 2040 eine Netto-Null-Emission mit Reduzierung der CO2-Emissionen um 90 % und Kompensation der restlichen 10 % zu erreichen. Diese Ziele können mit Infrastrukturinvestitionen in die Erneuerung von Wasserkraftwerken, das Stromverteilungsnetz und den Ausbau des Fernwärmenetzes sowie mit der Entwicklung eines Kundenstamms, der das Engagement für ESGs teilt, erreicht werden.

Die Gruppe plant insbesondere, zwischen 2023 und 2031 1,7 Milliarden Euro zu investieren, um die Energiewende zu unterstützen, mit etwa 80 % der CAPEX für SDGs zur Unterstützung von fünf wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen: Menschen, grüne Mission (d. h. effizienter Energieverbrauch, Emissionsreduzierung und verantwortungsvolle Wassernutzung), Territorium, Kunden, Governance & Resilienz. Im Tagesgeschäft hat Alperia die Nachhaltigkeit in die Unternehmensführung, das Risikomanagement, die Unternehmenspolitik und die Belohnungssysteme integriert, so dass sich der Grad der Erreichung der Ziele im Nachhaltigkeitsplan 2022-2027 auf die variable Vergütung der Mitarbeitenden und des Managements auswirkt. All dies mit einem besonderen Fokus auf Gemeinschaften: Die Investitionen von Alperia sind darauf ausgerichtet, die Entwicklung einer nachhaltigen, integrierten und effizienten Gemeinschaft mit Projekten zu fördern, die Inklusion, Sensibilisierung und Bildung im Bereich des Umweltschutzes in den Vordergrund stellen.

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